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Der Umgang der Menschen mit uns und die Kinder



Es ist vier Uhr nachmittags und draußen gießt es nur so aus Eimern. Es scheint gar nicht mehr aufzuhören. :o Da hier in Afrika im Moment Regenzeit ist, ist das aber ganz normal.
Naja das Gute daran ist, dass ich grad mal wieder Zeit habe einen Bericht zu schreiben und heute möchte ich euch etwas über die Kinder hier erzählen. Insgesamt sieht man hier sehr viel mehr Kinder als in Deutschland. Geht man in Richtung Enos' Fastfoodrestaurants, fällt einem das als allererstes auf. überall spielen die Kleinen draußen vor den Häusern, auf dem Weg... wenn wir vier Weißen dann mal unterwegs sind bekommt man dann oft "Yovo, yovo bonsoir" zu hören. "Yovo" ist Ewé und bedeutet "Weiße". Da man hier in Togo echt selten weiße Menschen sieht, wir haben bis jetzt erst einen Weißen gesehen, ist es hier für die Menschen was "besonderes" uns zu sehen, sag ich jetzt mal so. Dementsprechend werden wir unterwegs auch oft angestarrt. Anfangs hab ich das zum Teil als etwas unangenehm empfunden, doch mittlerweile hat man sich fast daran gewöhnt. Dass die Togolesen stets freundlich mit uns umgehen und sich freuen wenn wir sie grüßen, erleichtert das Ganze dann nochmal. Bis jetzt hat uns noch kein Afrikaner doof angemacht.

Die Kinder hier sind wirklich süß und kommen mittlerweile auch total oft nach der Schule zu uns auf unseren Innenhof. Dann wird meist auf der Jambé getrommelt. Gestern sind ein paar Kinder eine Kokospalme raufgeklettert, die man von unserem Hof aus gut sehen kann. Das sah schon echt ein bisschen gefährlich aus. Sie haben uns dann ein paar Kokosnüsse runtergeworfen. ;)
In Deutschland würde man auf einer Straße nach einer Woche wissen, welche Kinder zu welchen Eltern gehören. Doch hier ist das gar nicht so schnell so klar - Jeder passt so ungefähr mal auf jeden auf.


- MarenW 2013-09-13

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